Ausgezeichnetes Forschungsprojekt: Dr. Lea Schäfer erforscht jiddische Dialekte
In der Nachkriegszeit wurden zwischen 1959 und 1972 Interviews mit rund 1.000 Muttersprachlern des Jiddischen gemacht, die den 2. Weltkrieg überlebt hatten und mittlerweile in den Vereinigten Staaten und Israel lebten. Ziel war es, einen Dialekt- und Kulturatlas des aschkenasischen Judentums im historischen Sprachraum in Europa zu erstellen, der nur in Teilen erschien. Diese Interviews werden nun von Lea Schäfer erstmals systematisch nach syntaktischen Fragestellungen ausgewertet.
