Wie eine Kannenpflanze zum Fleischfresser wurde
In einer aktuellen Studie untersucht ein Team um den Würzburger Botaniker Kenji Fukushima die genomische Struktur der fleischfressenden Kannenpflanze Nepenthes gracilis und zeigt, wie Polyploidie – das Phänomen, mehr als zwei Chromosomensätze in Zellen zu besitzen – zu evolutionären Innovationen beiträgt. Fukushima leitet eine Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Botanik I der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).
Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Plants veröffentlicht.
Auf den Spuren der Subgenom-Dominanz
