Elektronik, die lernt: neue Technik nach Vorbild des Gehirns
Künstliche Intelligenz benötigt heute oft sehr viel Energie, besonders beim Training großer Modelle. Während klassische Computer Rechen- und Speicheroperationen im Chip meist räumlich trennen, sind diese im menschlichen Gehirn enger miteinander verknüpft: Neuronen (Nervenzellen) sind über Synapsen verbunden und verarbeiten Signale direkt an diesen Verbindungsstellen. Wenn Signale häufig oder besonders stark auftreten, verändern sich diese Verbindungen. Ein zentraler Mechanismus des Lernens besteht darin, dass das System frühere Aktivität speichert und sein Verhalten anpasst.
