Digitale Transformation stellt Forschung und Gesellschaft vor komplexe Herausforderungen. Umso wichtiger sind Räume, in denen unterschiedliche Fachrichtungen zusammenkommen und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Genau dafür bot das Netzwerktreffen des bidt Graduate Centers in Bernried den passenden Rahmen.
Geförderte Promovierende und Postdocs des bidt kamen zusammen, um interdisziplinäres Arbeiten gezielt weiterzuentwickeln. Im Zentrum stand ein Workshop mit Dr. Iris Mencke (Interdisciplinary Minds), in dem die Teilnehmenden in gemischten Arbeitsgruppen neue Perspektiven auf Zukunftsfragen der digitalen Transformation erarbeiteten:
- Wie kann KI Mobilität in Smart Cities effektiver organisieren?
- Welche Rolle spielen Datenspenden von Bildungsplattformen (z. B. Duolingo) für die Erforschung von Lernverhalten?
- Welche Möglichkeiten und Risiken bringt die Online- bzw. virtuelle Identität mit sich?
Das Treffen machte deutlich, welchen Mehrwert interdisziplinäre Zusammenarbeit für die Forschung zur digitalen Transformation schafft: Unterschiedliche methodische und fachliche Zugänge eröffnen neue Perspektiven auf Fragen, die sich nicht aus einer einzelnen Disziplin heraus beantworten lassen.
Ein inspirierender Vortrag mit Kurz-Workshop zum Thema Career Development rundete das Programm am zweiten Tag ab. Dr. Martina Schuster, CEO der Firma ai.dopt, zeigte am Beispiel des Gründens, wie sich Forschung und Unternehmertum produktiv verbinden lassen.
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