Thomas Mittelstädt gehört zu den Menschen, die uns täglich begegnen. Er hat den Kiosk von seinen Eltern Mitte der Neunziger übernommen, die das Geschäft 1981 eröffneten. Viele Studierende und Beschäftigte kaufen regelmäßig bei ihm ein. „Normalerweise kommen im Semester täglich etwa 500 Kunden vorbei, jetzt ist zudem vorlesungsfrei und es sind durch Corona nur noch um die 50“, sagt Mittelstädt.
„Wir haben von der Coronabedingten finanziellen Misere des Kioskbesitzers erfahren und wollen Spenden sammeln, um ihn zu unterstützen, bis das nächste Semester beginnt. Dann ist hoffentlich wieder mehr los am Campus“, sagt Danielle Ebers. Die Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Instituts für Sozialwissenschaften koordiniert die Sammelaktion bei GoFundMe, die jetzt beginnt. Dafür haben die Kiosk-Fans sogar einen eigenen Film gedreht. „Für viele ist der Kiosk eine Institution und gehört an die Uni wie die Mensa oder die Bib“, so Ebers.
Crowdfunding-Aktion für den Uni-Kiosk Facebook-Seite des Shops
