Finanzielle Hilfe für Lehrende mit Kindern

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit Kind, die digitale Lehre anbieten, erleben durch die fehlende Betreuung ihres Nachwuchses besondere zeitliche Mehrfachbelastungen. Denn so eine Vorlesung lässt sich nicht mit ein paar Klicks digitalisieren. Sie werden nun beim Vorbereiten und Durchführen ihrer Veranstaltungen unterstützt.
Das universitäre Zentrale Gleichstellungsbüro und die HHU-Leitung übernehmen zusätzliche Kosten, etwa für eine zeitlich begrenzte Stundenaufstockung von Studentischen Hilfskräften oder Dienstleistungsverträge – beispielsweise für technische Unterstützung. Pro Person sind bis zu 1.000 Euro möglich.
Dieses Angebot richtet sich insbesondere an jene, die Kinder im Alter von bis zu 12 Jahren zuhause haben. Bei Kindern mit besonderem Förderbedarf gilt dies bis zum Ende der Schulpflicht. Alleinerziehende werden bevorzugt gefördert.
„Ich bin froh, dass wir diese Maßnahme gemeinsam mit der Rektorin und dem Kanzler so kurzfristig beschlossen haben“, sagt Dr. Anja Vervoorts, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Universität. „Wir sind damit NRW ganz weit vorne und können unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern schnell helfen.“
Weitere Unterstützung
Zudem wurde die Kinderbetreuung während der Gremienarbeit an die aktuellen Rahmenbedingungen angepasst. Studierende und Promovierende, die sich in ähnlichen Notlagen befinden, können beispielsweise Hilfe aus einem Nothilfefond erhalten. Und das Selma Meyer Mentoring bietet ein digitales Coaching an: „Homeoffice meets Family“.