Die markante Formensprache des Landschaftsarchitekten Georg Penker prägt bis heute – wohl von den meisten Studierenden und Lehrenden unbemerkt – die brutalistische Campuslandschaft. Dabei dienten die Freiflächen als Kommunikationsraum, der den demokratischen Strömungen der 1960er Jahre Ausdruck verlieh. Anknüpfend an aktuellste, teils politische, teils denkmalschützerische oder ästhetische Diskussionen um den Brutalismus als Baustil (#SOSBrutalism, Big Beautiful Buildings etc.), wurden Absolventinnen und Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf aus der Klasse Rita McBride eingeladen, sich intensiv mit der Campuslandschaft und den Freiräumen auseinanderzusetzen. Die elf Arbeiten gehen sowohl auf den Fortschritt des Campus, mit neuen Gebäuden und Umbauten der Freiräume, als auch den über die Zeit in den Hintergrund gerückten Originalbestand ein und kritisieren, kommentieren oder humorisieren diese Entwicklungen.
Als Rahmenprogramm zur Ausstellung gibt es neben einer Podiumsdiskussion am 16. Mai, an der sowohl Professoren und Dozierende des Instituts für Kunstgeschichte als auch Studierende der Akademie teilnehmen, eine Finissage ab 18.00 Uhr, die die Ausstellung am 23. Mai beendet.
Kontaktaufnahme unter: campus-kunst@phil-fak.uni-duesseldorf.de
Im Netz: www.campusbeautiful.de
Auf Instagram: @campusbeautifulZusatz-Info zur Finissage 23.05.2019: (Open Channel) auf HHU Instagram(Hinweis: Dies ist ein erweitertes Update am 21.05.2019 des Original-Artikels vom 17.04.2019)
