Gratulation an erfolgreiche Schülerinnen und Schüler im Landeswettbewerb der Mathematikolympiade

Prof. Dr. Christiane Helzel, geschäftsführende Leiterin des Mathematischen Instituts der HHU, gratulierte den jungen Nachwuchsmathematikern zu ihrem Erfolg: „Um bei Olympia erfolgreich zu sein, braucht man Talent, gute Trainingsbedingungen und Fleiß. Das ist bei der olympischen Disziplin Mathematik natürlich nicht anders.“ Sie wies ferner auf die gesellschaftliche Bedeutung der Mathematik hin: „Gute Mathematiker werden gebraucht, um zur Lösung der wichtigen Probleme unserer Zeit beizutragen, wie das Auswerten großer Datenmengen, die Entwicklung von Verfahren der künstlichen Intelligenz, Datensicherheit und Klimaschutz.“
NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer lobte die Jugendlichen per Videobotschaft für ihre besonderen Leistungen: „Euch Teilnehmerinnen und Teilnehmern gebührt an dieser Stelle eine besondere Ehre. Mit Eurem Engagement bei der Mathematikolympiade habt ihr nicht nur Eure Begeisterung und Euer besonderes Talent für die Mathematik unter Beweis gestellt. Ihr habt ebenfalls ein gehöriges Maß an Willenskraft, Ausdauer und Kreativität bewiesen“. Die Ministerin hob auch den Wert der mathematischen Kompetenzen für die Gesellschaft hervor: „Mathematik ist unverzichtbar für den Standort Nordrhein-Westfalen. Vielfältige mathematische Modelle prägen vor allem im Bereich Digitalisierung, Naturwissenschaften und Technik immer stärker unsere Lebenswelt.“
Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel nahm an der Siegerehrung teil, er freute sich, dass diese in der Landeshauptstadt Düsseldorf stattfindet. An die Preisträger gewandt sagte er: „Um bei der Olympiade gegenüber 16.000 anderen Schülerinnen und Schülern aus dem ganzen Land bestehen zu können und nach mehreren Runden zu den Besten zu gehören, muss man nicht nur gut rechnen können, sondern braucht ein ganz besonderes mathematisches Talent.“ Im Hinblick auf den Wissens- und Wirtschaftsstandort Düsseldorf sagte er weiter: „Wer schon als junger Mensch Freude an Mathematik hat, bewahrt sie sich ein Leben lang. So ist das Können, das während der Mathematikwettbewerbe getestet wird, in zahlreichen Berufen gefragt. Und wer unsere Welt, in der Algorithmen viele Lebensbereiche prägen, verstehen und gestalten will, braucht nicht zuletzt mathematisches Verständnis.“
Prof. Dr. Immanuel Halupczok sprach in seinem Festvortrag über Unendlichkeit, spannend nicht nur für die Preisträger, sondern auch für die anwesenden Eltern. So überzeugte er auch mathematische Skeptiker davon, „dass in einem vollbesetzten Hotel mit unendlich vielen Zimmern immer noch unendlich viele weitere Gäste Platz finden.“
Der Landeswettbewerb Mathematik gehört zu den größten Schülerwettbewerben für die Klassen 5 bis 13 in Deutschland und wurde in NRW vom Landesverband Mathematikwettbewerbe Nordrhein-Westfalen e.V. zum 25. Mal organisiert. Der Wettbewerb fand in drei Runden statt: In den Schulen, auf Bezirksebene und schließlich auf Landesebene. Von ursprünglich rund 16.500 Jugendlichen aus ganz Nordrhein-Westfalen erreichten 350 Schülerinnen und Schüler die diesjährige Landesrunde. Die letzte Ausscheidungsrunde im Februar und auch die Siegerehrung am vergangenen Samstag wurden in diesem Jahr an der HHU durchgeführt, mit Unterstützung des Mathematischen Instituts der Universität.