In zwölf Bildern versuchen die prämierten Nachwuchswissenschaftler, ihre Forschungsthemen visuell wiederzugeben. Bei der offiziellen Präsentation am 8. Oktober erzählten die Prämierten auch die Hintergründe und Geschichten hinter den Bildern.
Zum Beispiel berichtete Dr. Götz Lehmann vom Wettstreit mit den Studierenden in der Physik, ein „Newton Fraktal“ zu erschaffen. Im Rahmen seiner Vorlesung „Numerische Simulationen“ behandelt er numerische Verfahren zum Auffinden von Nullstellen von Funktionen. Das auf dem Maikalenderblatt abgebildete „Newton Fraktal“ entsteht, wenn man eines dieser Verfahren anwendet und der Frage nachgeht, wieso man manchmal schnell eine Nullstelle findet, es aber in anderen Fällen deutlich mehr Rechenschritte erfordert. Die theoretischen Berechnungen machte er im Bild optisch sichtbar und erzeugte hierdurch ein ästhetisches Erlebnis.
Das Augustkalenderblatt ziert ein Bild von Dr. Nora K. Schaal und Dr. Lisa M. Körner vom Institut für Experimentelle Psychologie – Allgemeine Psychologie. Es trägt den Titel „Gib mir fünf“ und gibt einen unerwarteten Einblick in die psychologische Forschung. Das Bild zeigt eine Reihe unterschiedlicher Baby- und Kinderhände im Alter zwischen drei und 70 Monaten. Anhand der eingescannten Baby- und Kinderhände wird das individuelle Fingerlängenverhältnis des Zeige- zum Mittelfinger vermessen. Dieses Maß soll mit pränatalem Testosteron in Verbindung stehen. Parallel zur Messung führten die Psychologinnen eine Reihe von Experimenten durch, um zu untersuchen, ob es einen möglichen Zusammenhang zwischen pränatalem Testosteron und Verhaltensmaßen gibt.
Die Aktion „pART of Research“ fand zum dritten Mal statt. Die Kalender sind für alle HHU-Angehörigen und Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger bei HeRA (den Büros der einzelnen Graduiertenakademien iGRAD, medRSD, philGRAD und JUNO), der Koordinierungsstelle Diversity sowie im Haus der Universität kostenlos erhältlich – solange der Vorrat reicht.
