Die Spuren der in Weimar gegründeten Kunstschule erstrecken sich auch bis an den Rhein und nach Westfalen. Unter dem Titel „Baushaus100 im Westen“ arbeiten deshalb die beiden NRW-Landschaftsverbände und das Land Nordrhein-Westfalen an einem gemeinsamen Projekt, um die Spuren der Bauhaus-Bewegung sichtbar und verständlich zu machen. Der Arbeitskreis plant in dem Zusammenhang eine virtuelle Ausstellung über den Zusammenschluss von Künstlern und Schriftstellern, die in Simonskall zwischen 1919 bis 1921 im Junkerhaus lebten und arbeiteten. Bei einem gemeinsamen Rundgang mit Bürgermeister Axel Buch durch das derzeit nicht bespielte Gebäude erläuterten Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, die Initiatorin Dr. Jasmin Grande (beide Heinrich-Heine-Universität) und Kuratorin Dr. Martina Padberg wie besonders das Junkerhaus in Simonskall stärker ins Bewusstsein gerückt werden soll. Hier entstanden zahlreiche Werke der „Kalltalgemeinschaft“.
