Tag der Offenen Tür: UKD feiert Gründung seiner Palliativambulanz

„Ein früher Kontakt zur Palliativmedizinischen Ambulanz kann helfen, Beschwerden oder Sorgen im körperlichen, psychischen, spirituellen und sozialen Bereich rechtzeitig anzusprechen, bzw. zu behandeln. Vielen unheilbar erkrankten Patientinnen und Patienten gibt das Sicherheit“, erklärt Dr. Martin Neukirchen, Ärztlicher Leiter des Zentrums für Palliativmedizin am UKD. Auch eine Weiterbehandlung nach Entlassung von der Palliativstation durch die Palliativambulanz kann sinnvoll sein.In der neuen Palliativambulanz arbeiten Ärzte und Pflegende, die über langjährige Erfahrung in der Begleitung und Behandlung schwerkranker Menschen verfügen, Hand in Hand. Sie informieren über palliativmedizinische Unterstützungsangebote – sowohl auf der Palliativstation, als auch ambulant – und stellen Therapieempfehlungen in enger Abstimmung mit den behandelnden Ärzten und Hausärzten aus. Vor allem unterstützen sie bei der Auseinandersetzung mit der unheilbaren Erkrankung und beraten über Möglichkeiten einer Versorgung zu Hause sowie über die Erstellung von Vorsorgeinstrumenten, wie zum Beispiel einer Patientenverfügung.Beim Tag der Offenen Tür am 11. August möchte die Palliativstation die neue Ambulanz sowie das weitere Betreuungsangebotes vorstellen: „Die Palliativmedizin ist ein hochsensibler Bereich der Medizin, der für viele Menschen das Leben wieder mit Lebensqualität füllt. Trotzdem machen sich hierüber viele Menschen nur ungern Gedanken“, sagt Dr. Neukirchen. „Mit unserem Tag der offenen Tür möchten wir in ungezwungener Atmosphäre über unsere Arbeit informieren und zeigen, dass die Palliativmedizin voller Leben steckt.“ Als musikalische Gäste werden wieder die „Rheinfanfaren“ erwartet. Der Eintritt ist frei.Tag der offenen Tür im Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin (IZP)Samstag, 11. August 2018,ab 11.00 UhrUniversitätsklinikum Düsseldorf, IZP, im Gebäude der MNR-Klinik (Geb. 13.52)Moorenstraße 5, 40225 Düsseldorf