Ziel: Gemeinsame Vereinbarung zwischen verdi und den Unikliniken Düsseldorf und Essen

Die Teilnehmer haben sich darauf verständigt, für die Universitätsklinika Düsseldorf und Essen Vereinbarungen über Entlastung mit verdi zu verhandeln. Vertreter der TdL werden diese Verhandlungen begleiten. Grundlage hierfür sollen die von verdi bereits für die Universitätskliniken in Baden-Württemberg vereinbarten Regelungen zur Entlastung und Stärkung des Pflegepersonals vom 20. März 2018 sein. Die Vereinbarungen sollen zwischen der jeweiligen Universitätsklinik und der Gewerkschaft verdi abgeschlossen werden. Das UKD begrüßt dieses Ergebnis.Ekkehard Zimmer, Kaufmännischer Direktor und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des UKD: „Es ist eine große Chance für alle Beteiligten,  auf Sachebene bei den Entlastungsthemen in den Kliniken weiterzukommen. Das Engagement der TdL hat positiven Einfluss auf diese Entwicklung.“Prof. Dr. Benedikt Pannen, stellvertretender Ärztlicher Direktor des UKD: „Für die Beschäftigten ist es wichtig, dass eine solche Vereinbarung verbindlich und umsetzbar ist. Dazu haben sich alle Beteiligten beim Gespräch bekannt. Ich hoffe sehr, dass nach Abschluss einer Vereinbarung  die Verdi-Streiks auch dauerhaft beendet werden können.“Torsten Rantzsch, Pflegedirektor und Vorstandsmitglied des UKD: „Wo können wir sofort handeln? Wo können wir auch zukünftig konkret und dauerhaft im Stationsalltag für Verbesserung sorgen? Diese Fragen stehen im Vordergrund – das ist gerade für die Pflegenden wichtig. Hier wollen wir nun zügig Antworten finden.“In diesen Gesprächen sollen Sofortmaßnahmen beschlossen und ein verbindlicher Weg für die Etablierung von Entlastungsmaßnahmen festgelegt werden. Die Gespräche sollen möglichst bereits in der nächsten Woche aufgenommen werden. Während der Verhandlungen sollen die Streiks an den Universitätskliniken ausgesetzt werden.