29. Mai: „Aktion Saubere Hände“ am UKD

Ziel der nationalen Kampagne „Saubere Hände“ ist die Verbesserung des Händehygieneverhaltens von Personal, Patientinnen und Patienten und Besuchern im Gesundheitswesen. Schon seit 2009 nimmt das UKD daran teil. Die „Aktion Saubere Hände“ schließt sich an die Kampagne „Clean Care is safer Care“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an. „Händedesinfektion zum richtigen Zeitpunkt ist aktiver Infektionsschutz, denn so können Übertragungen und Infektionen vermieden werden“, erklärt Dr. Susanne Kolbe-Busch, leitende Krankenhaushygienikerin des UKD.Themenschwerpunkt ist der ungarische Frauenarzt Ignaz Semmelweis (1818-1865), der in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden wäre und als einer der Begründer der Krankenhaushygiene gilt. Semmelweis erkannte die Möglichkeit, durch Händehygiene – damals noch mit Chlorkalk – Übertragungen von Krankheiten zu verhindern und konnte dies auch wissenschaftlich beweisen. Er galt als „Retter der Mütter“, da er wirkungsvoll Todesfälle an Kindbettfieber verhindern konnte.Das UKD nimmt den Jahrestag zum Anlass, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Patientinnen und Patienten und alle Besucher auf das Thema Händehygiene hinzuweisen. So sind zum „Aktionstag Saubere Hände“ am 29. Mai alle eingeladen, die richtige Anwendung der Händedesinfektion selbst unter Schwarzlicht testen und sich über den richtigen Handschuhgebrauch zu informieren. Zusätzlich lockt ein Aktionsrätsel – Gewinn ist eine professionelle Handmassage.