Leiter des ZIM geht in den Ruhestand

Seit 2011 leitete Hans-Dieter Weckmann (65) das Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum für alle Aspekte der digitalen Informationsversorgung, -verarbeitung, Kommunikation und Medien der HHU. In den vergangenen Jahren hat er mit seinem Team eine Vielzahl von Projekten umgesetzt.
Dazu gehörte unter anderem der seit 2013 vorangetriebene Ausbau des zentralen High Performance Computing (HPC)-Systems zu einem Hochleistungsrechencluster. Auf dieser Basis konnten dessen Nutzer in den letzten drei Jahren Drittmittel in Höhe von fast 19 Millionen Euro einwerben und u. a. mehr als zehn Artikel allein im Magazin "Nature" veröffentlichen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG hat zuletzt weitere Mittel für den Ausbau bewilligt.
Neben der Bereitstellung von IT-Leistungen wurde im ZIM in den vergangenen Jahren die Basis für ein einheitliches Identitätsmanagement mit Uni-Kennung geschaffen. Das ZIM verwaltet die elektronischen Identitäten von Hochschulangehörigen und schafft so die Grundlage für die weitere Digitalisierung der Prozesse an der Universität.
Im Verbund mit den Universitäten Siegen und Wuppertal arbeitet das ZIM der HHU an einem Beitrag für den Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur: Ziel ist es, hoch performante, ausfallsichere und den Kriterien der IT-Sicherheit sowie des Datenschutzes genügende Speicherkapazitäten bereitzustellen.
Der Diplominformatiker Weckmann war vor seiner Zeit an der HHU Stellvertretender Direktor des ZIM der Universität Duisburg-Essen und Leiter des dortigen Geschäftsbereiches IT-Infrastruktur. Vor dem Zusammenschluss der Universitäten Duisburg und Essen war er seit 1992 Leiter des Hochschulrechenzentrums Duisburg.