Aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung schätzt man, dass die Nahrungsmittelproduktion bis zum Jahr 2050 nahezu verdoppelt werden muss. Gleichzeitig beeinflusst das Klima die Erträge wichtiger Nutzpflanzen und verändert heutige Anbauflächen – Trockenheit, Überschwemmungen und Erosion bedrohen viele Regionen der Erde.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen und die Welternährung auch in Jahrzehnten zu sichern, benötigt man angepasste Nutzpflanzen, die höhere Erträge bringen können und die gleichzeitig an veränderte Umweltbedingungen angepasst sind. Hier setzt der Exzellenzcluster CEPLAS („Cluster of Excellence on Plant Sciences“) an und erforscht, wie der Ertrag von wichtigen Nutzpflanzen gesteigert werden kann, ohne dass dafür mehr Ressourcen, wie zum Beispiel Wasser oder Nährstoffe, benötigt werden. Dazu gehört unter anderem die Implementierung der effizienten C4-Photosynthese in Pflanzen wie Weizen oder Reis, die bisher die weniger effektive C3-Photosynthese verwenden.
Diese und weitere Strategien, die die Forscher der HHU, der Universität zu Köln, des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung und des Forschungszentrums Jülich dabei verfolgen, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen, zeigt anschaulich ein neuer Videofilm.
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