Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2017 auf Rekordkurs

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Wahl-O-Mat-Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf unter Leitung von Prof. Dr. Stefan Marschall haben die Erstellung des Tools begleitet. Sie waren an dem Prozess der Thesenerstellung beteiligt und unterstützten die Jugendredaktion aus Erst- und Zweitwählern/innen bei der Formulierung der 38 Thesen, die in den Wahl-O-Mat aufgenommen wurden.
Mitglied der Jugendredaktion war auch die 25-jährige Kölner Studentin Seyda Kurt, die über ihre Erfahrungen berichtet: „Wir waren eine Gruppe junger Menschen mit verschiedenem Background und unterschiedlichen Alters. Während des Workshops haben wir unsere politischen Ansichten in den Hintergrund gerückt und gemeinsam an einem Tool gearbeitet, das Begeisterung für Politik und Partizipation schafft.“
Wie auch zuvor führt die Wahl-O-Mat-Forschung wieder eine Befragung der Nutzer/innen durch. Zusätzlich zur Befragung der Nutzer/innen setzt die Wahl-O-Mat-Forschung dieses Mal ein von der Fritz-Thyssen-Stiftung gefördertes Projekt zum „politischen Bewusstsein“ um. Die Forscher/innen interessiert, wie sich das politische Wissen, das politische Interesse und die politische Beteiligung der Bürger/innen durch die Nutzung des Wahl-O-Mat verändern. Durch eine Online-Panel-Befragung sollen so Daten zu vier Zeitpunkten erhoben werden, die Informationen über die möglichen Wirkungen des Wahl-O-Mat liefern.
Hier geht es zum Wahl-O-Mat: www.wahl-o-mat.de
Weitere Auskünfte zur Wahl-O-Mat-Forschung an der Heinrich-Heine-Universität: www.wahl-o-mat.uni-duesseldorf.de