Roy-Lichtenstein-Komposition an der Heinrich-Heine-Universität

Die Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen lobte in ihrem Grußwort das Engagement der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und aller Spender und Förderer für das Kunstwerk: „Es war eine mutige und weit vorausschauende Entscheidung der damaligen Hochschulleitung, ein Werk bei Roy Lichtenstein in Auftrag zu geben. Ich danke der Hochschule für ihre Entscheidung, „Brushstroke“ zu restaurieren und die Wandmalerei, die zum Alltag tausender Studierender, Professoren, Dozenten und Mitarbeitern gehört, für die Zukunft zu sichern“, sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen. „Kunst in öffentlichen Bauten ist ein wichtiges Anliegen der Landesregierung. Es ist nicht nur eine wichtige Künstlerförderung, sondern die Werke inspirieren uns in unserem alltäglichen Leben.“
Das Wandbild entstand in dem bekannten und typischen Lichtenstein-Stil mit der extremen Vergrößerung einer vor allem an Comic-Zeichnungen angelehnten Optik. Das Werk ist ein überdimensionaler farbiger „Pinselstrich“, der alle Wände des Gebäudefoyers inklusive der Türen, Fenster und Ecken einbezieht. Es verleiht dem Foyer des Gebäudes sowohl seinen Namen als auch seinen einzigartigen Charakter. „Da sich die Restaurierung mit öffentlichen Mitteln ausgesprochen schwierig gestaltet hätte, bin ich sehr glücklich darüber, dass sie mit privaten Spendeneinnahmen ermöglicht wurde“, sagte die Rektorin der HHU, Prof. Dr. Anja Steinbeck, anlässlich der feierlichen Einweihung. Der repräsentative Eingangsbereich und die Hörsäle des Institutsgebäudes wurden ebenfalls einer notwendigen Sanierung unterzogen und stehen dem Vorlesungsbetrieb wieder zur Verfügung.
Prof. Dr. Hannelore Riesner, Vorsitzende des Beirats für Universitätsförderung, hatte sich intensiv um den Erhalt dieses Bildes bemüht: „Die moderne Kunst hat in Düsseldorf einen hohen Stellenwert. Es ist wichtig, solche Werke wertzuschätzen. So ist es aus meiner Sicht ein großer Erfolg, dass die Mittel für die Restaurierung immerhin in Höhe von mehr als 100.000 Euro zusammen kamen. Das Wandbild in der Universität der Kunststadt Düsseldorf ist ein wunderbares Beispiel, wie Kunst, Kultur und Wissenschaft zusammen spielen können und sollten.“