In den 1980er Jahren, nach Gründung der Universität Düsseldorf im Jahre 1965, begann die Institutionalisierung der Frauenförderung an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Die Tafelausstellung gibt einen Überblick über Pionierinnen an der Medizinischen Akademie sowie Ersternennungen und erste Habilitationen von Frauen an der Universität Düsseldorf. Ein umfassender historischer Exkurs leitet in das Thema ein. Ein Blick auf die Gleichstellung an der HHU sowie auf Netzwerke von und Förderprogramme für Wissenschaftlerinnen an der HHU runden die Ausstellung ab. Ergänzend werden Dokumente aus dem Universitätsarchiv präsentiert.
Die Ausstellung wird mit einem Vortrag von Professorin Gisela Miller-Kipp eröffnet: „Was nützt sie dir denn, meine Tochter“ – 2500 Jahre Ausschluss von akademischer Bildung. Im Anschluss ist sie bis zum 29. April 2018 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek, montags bis freitags von 8 bis 24 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 24 Uhr, zu besichtigen.
Ein Projekt des Universitätsarchivs der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf unter Leitung von Dr. Julius Leonhard in Zusammenarbeit mit Prof. i. R. Dr. Gisela Miller-Kipp und Dr. Regina Plaßwilm unter der Schirmherrschaft der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Dr. Anja Vervoorts.
