„Wir wollen damit unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der HHU helfen, in ihren Forschungsprojekten die Beteiligung von Bürgerschaft und Zivilgesellschaft auszubauen“, sagt Isabel Strauß von der Stabsstelle Bürgeruniversität. Vorstellbar ist ein breites Spektrum der Zusammenarbeit: etwa gemeinsam Projektanträge erarbeiten, Projekte durchführen oder Ergebnisse in die Anwendung bringen. So unterschiedlich die gewählten Ansätze auch sind, sie alle sollen einen echten Mehrwert für die Forschung haben. Einsendeschluss für Anträge ist der 13. September 2020.
Das Programm hat zwei Förderlinien: In Förderlinie 1 werden Personal- und Sachkosten gefördert – mit einer maximalen Fördersumme über 60.000 Euro pro Projekt und einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren. Bei Förderlinie 2 geht es um die Anschubfinanzierung von Drittmittelanträgen (max. 15.000 Euro pro Projekt für max. 12 Monate). Hier werden in der Antragsphase Bürgerinnen und Bürger einbezogen, um gemeinsam eine Forschungsfrage zu entwickeln. Dies kann die Erfolgsausschichten bei Anträgen steigern, z. B. beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) oder im EU-Forschungsrahmenprogramm.
Finanziert wird der Förderfonds von der Bürgeruniversität. So sucht die HHU aktiv den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in Forschung, Lehre sowie Wissens- und Erkenntnistransfer. In der ersten Ausschreibungsrunde im Jahr 2019 wurden beispielsweise Projekte gefördert, die einen Dialekt in Thüringen analysierten oder die Arbeitsweise der lokalen Fridays for Future-Bewegung. Mehr dazu unter https://www.buergeruni.hhu.de/schnelluebersicht/mitmachen-bei-der-buerge...
Informationen zur aktuellen Ausschreibung
Bei weiteren Fragen: Isabel Strauß, Stabsstelle Bürgeruniversität, isabel.strauss@hhu.de, Tel. 0211 81-10989
