„Die landschaftsarchitektonisch von Georg Penker gestalteten Freiräume der Heinrich-Heine-Universität gehören zum Besten, was in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts in Düsseldorf und NRW an dichten urbanen Räumen entstanden ist“, so der Düsseldorfer Kunsthistoriker Jun.-Prof. Dr. Christof Baier, der das studentische Projekt gemeinsam mit Dr. Gina Möller leitet. Sie sind damit Teil eines Erbes, das derzeit in Projekten wie #SOSBrutalism und Big Beautiful Buildings weltweit wiederentdeckt und neu bewertet wird. Durch die Schau wollen die Studierenden die landschaftliche Gestaltung des Universitätsgeländes mit ihren besonderen Qualitäten wieder ins kulturelle Bewusstsein der Düsseldorfer Bürger rücken.
Zur Ausstellungseröffnung findet ab 19 Uhr eine Podiumsdiskussion zwischen den Kunsthistorikern Prof. Dr. Jürgen Wiener, Jun.-Prof. Dr. Christof Baier und dem für den Entwurf der Frei- und Grünräume auf dem Campus verantwortlichen Landschaftsarchitekten Georg Penker statt. Dabei sollen die Charakteristika der historischen Campusgestaltung der Heinrich-Heine-Universität ebenso diskutiert werden wie deren Bedeutung für die heutige und künftige Nutzung der Campusuniversität. Es geht letztlich um Anspruch und Wirklichkeit künstlerisch gestalteter öffentlicher Räume, um die Gestaltung und Weiterentwicklung urbaner Räume als Realisierungsorte von Demokratie. Moderiert wird das Gespräch von dem Kunsthistoriker Prof. Dr. Hans Körner.
Zu den regulären Öffnungszeiten des Hauses der Universität (montags bis freitags von jeweils 10:00 bis 18:00) können die auf allen Etagen präsentierten Werke in Ruhe betrachtet werden.
Ab dem 10. Januar 2019 findet im reinraum e.V. eine Fortsetzung der Ausstellungsreihe statt
