Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen machen deutlich, wie wichtig historisches Wissen für das Geschichtsbewusstsein einer Gesellschaft ist. Wenn die historische Wissensvermittlung und der kritische Umgang mit vermeintlichen Fakten nicht bereits in der Schule gelehrt werden, dann füllen ggf. andere die entstehenden Leerstellen der Weltdeutung mit populistischen Antworten. Doch kann der Geschichtsunterricht diese Aufgabe noch leisten? Welcher Stellenwert kommt ihm in den Lehrplänen einzelner Bundesländer noch zu? Ein Zusammenstreichen der Stunden oder die Zusammenlegung mit anderen Fächern ist vielerorts zu beobachten. VHD und VGD streiten deshalb seit Jahren um die Bedeutung des Schulfaches Geschichte, seine curriculare Verankerung und die universitäre Ausbildung von Geschichtslehrern. Gleichzeitig stellt sich die Frage, was kann und muss die Bildungspolitik tun, um die Zukunft dieses Schulfaches zu sichern?
Die Veranstaltung findet am 29. Oktober 2018 von 16.00 bis 17:30 Uhr im Städt. Goethe-Gymnasium mit ehem. Rethel-Gymnasium, Aula, Lindemannstr. 57, 40237 Düsseldorf, statt. Begleitend zur Diskussion haben Schüler der Einführungsphase des Goethe-Gymnasiums Düsseldorf ihre Ansichten zum Schulfach Geschichte auf Stellwänden gesammelt.
