„Das Wandern der Bilder: Manga zwischen den Kulturen“

Manga sind seit ihrer Entstehungszeit ein transkulturelles Produkt: Verschiedenste Einflüsse haben dazu beigetragen, dass die besonderen Ausdrucksformen entstanden sind, die heute graphisches Erzählen in Japan auszeichnen. Viele bekannte Manga-Werke setzen sich auf der narrativen und visuellen Ebene mit der Begegnung von Kulturen auseinander oder schaffen hybride Räume, die freie Gedankenspiele erlauben. Zugleich verbreiten sich Manga heute überall auf der Welt. Werke aus Japan werden in zahlreiche Sprachen übertragen, und Zeichnerinnen und Zeichner diverser kultureller Hintergründe eignen sich die besondere künstlerische Ausdrucksweise der Manga an, um eigene Werke zu schaffen. Die Veranstaltung gibt Einblicke in dieses transkulturelle Potenzial der Manga und beschäftigt sich in einer Podiumsdiskussion besonders mit der Frage, wie Manga in ihrer Eigenschaft als komplexe Bild-Text-Gefüge ins Deutsche übersetzt werden können.
Programm:
·         14.30–14.45    Grußwort des japanischen Generalkonsuls Ryuta Mizuuchi und kurze Einführung (Dr. Elisabeth Scherer)
·         14.45–15.30    „Mit Manga um die Welt – (Internationale) Rezeption und Verbreitung westlicher Manga“ Isabel Schreiber
·         15.30–16.15    „Die Romantik europäischer Szenerien im frühen shôjo-Manga“ Katharina Hülsmann
·         16.15–16.30     kurze Pause
·         16.30         Diskussion: „Die Kunst des Manga-Übersetzens“ Teilnehmer/innen: Kaja Chilarska (Manga-Übersetzerin), Dr. Verena Maser (Manga-Übersetzerin und Manga-Forscherin)
Ort: Haus der Universität, Schadowplatz 14
Der Eintritt ist frei, Publikum aus der Stadt ist herzlich willkommen.