Reimar Lüst-Preis für internationale Wissenschafts- und Kulturvermittlung an Herrn Prof. Toshiyuki Kono (Kyushu Universität, Japan) verliehen

Von Toshihiro Wada, Wissenschaftliche Hilfskraft am ITM
Herr Prof. Toshiyuki Kono von der Kyushu Universität in Japan, der Director of International Programs in Law sowie Experte des internationalen Privatrechts, Zivilprozessrechts und Kulturgüterschutzes ist, wird mit dem Reimar Lüst-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Fritz Thyssen Stiftung ausgezeichnet. Die beiden Stiftungen verleihen diesen Preis jährlich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland, die im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit besondere Verdienste um die Förderung und Stärkung der Beziehung zwischen Deutschland und ihrem Heimatland erworben haben.
Herr Prof. Kono ist dafür bekannt, das internationale Privatrecht aus ökonomischer Sicht zu analysieren. Außerdem gibt es zahlreiche Publikationen von ihm über das internationale Privatrecht und das Immaterialgüterrecht nicht nur in japanischer, sondern auch englischer Sprache. Darüber hinaus spezialisiert er sich auf das deutsche Recht.
Hervorzuheben ist zudem, dass Herr Prof. Kono im Dezember 2017 als Präsident des International Council on Monuments and Sites (ICOMOS) gewählt wurde. International bemüht er sich um den Schutz des Kulturerbes und von Denkmälern. Herr Prof. Kono hielt einen Vortrag in Bezug auf seine Tätigkeit für ICOMOS in der Vorlesung von Prof. Hoeren an der WWU.
Das ITM gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung und wünscht ihm, dass er als Brückenbauer zwischen Deutschland und Japan weiterhin eine große Rolle spielt.